Seit 2015 kreieren wir, Dennis und Sven, mit großer Freude solide, aber auch ausgefallene Biere.

Wer wir sind, was wir brauen und warum, möchten wir euch hier kurz darstellen.

Woher kommt der Name 405er?

Barsinghausen und Springe sind unsere Heimatstädte. Beide liegen am Deister und die höchste Stelle des Deisters beträgt 405 m. Wir sind auf der Höhe des Geschmacks – Was also liegt näher als uns 405er zu nennen? 🙂

Wer sind wir und wie kamen wir zum Brauen?

Im Jahr 2009 entwickelte sich aus dem Status “Kollegen“ eine Freundschaft. Wie es unter Männern üblich ist, haben auch wir das ein oder andere Bier zusammen getrunken. Eines Tages meinte Sven: “Ich kenne da so eine kleine Kellerbrauerei, in der leckeres Craft Beer gebraut wird“. Vom Geschmack überzeugt und angesteckt haben wir uns gedacht: “Irgendwann machen wir das auch mal“.

Und so kam alles ins Rollen. Zwei Wochen später haben wir das erste Equipment bestellt.

Die Nachfrage im Freundes- und Bekanntenkreis wurde immer stärker und der Traum, ein 405er an der höchsten Stelle des Deisters trinken zu können, wird auch immer größer. Und so haben wir uns Mitte 2017 dazu entschieden unser Bier einer breiteren Masse zugänglich zu machen.

Der Traum unser Hobby professionell aufzustellen und das „405er“ an den Mann zu bringen, geht nun gemeinsam weiter …

Jeder trinkt gerne Pils. Wir auch, daher gibt es auch ein 405er Pils. Es ist etwas vollmundiger und malziger als andere und hat schöne Hopfennoten. Wir benutzen Bohemian Pilsner Tennenmalz. Gegenüber dem normalen Pilsener Malz wird hier eine andere Gerstensorte verwendet, die für eine höhere Vollmundigkeit und die malzige Note sorgt.

  • Alkohol ………………………………… 5,1 %
  • IBU ……………………………………… 35
  • EBC ……………………………………… 8
  • Stammwürze…………………………. 12,5° Plato
  • Restextrakt …………………………… 3,2° Plato
  • Bittereindruck ………………………. mittel
  • Körper …………………………………. leicht, malzig
  • Hopfen-Aroma ……………………… würzig, grasig

Beim Weizen – auch Weißbier genannt – ist es nicht ganz so einfach: Entweder du magst es oder du magst es nicht.

Unser 405er Weizen schmeckt wie ein typisches Weißbier. Wir mögen es mit einer leicht nelkigen Note und einem an BubbleGum erinnerndes Bananen-Aroma. Dieses wird durch die Hefe erzeugt. Hier wird deutlich, was das Brauen so spannend macht. Je höher die Temperatur bei der Gärung, desto intensiver wird das bananige Aroma. Wobei es auch wieder nicht zu warm werden darf, sonst können Fehlaromen entstehen. Selbstverständlich befindet sich keine echte Banane darin.

Unser 405er Weizen perlt schön, ist von Natur aus trüb, hat einen angenehmen Schaum und schmeckt – wie wir finden – sehr sehr lecker.

  • Alkohol ………………………………… 5,6 %
  • IBU ……………………………………… 14
  • EBC ……………………………………… 9
  • Stammwürze…………………………. 13,7° Plato
  • Restextrakt …………………………… 3,5° Plato
  • Bittereindruck ………………………. gering
  • Körper …………………………………. bananig, BubbleGum, Nelke, trüb
  • Hopfen-Aroma ……………………… fruchtig, Mandarine

Ein Bierstil, der der Allgemeinheit nicht so bekannt ist, aber immer mehr Beliebtheit erlangt, ist das Pale Ale. Es ist ein obergärig gebrautes Bier mit leckeren Malznoten und erinnert ein wenig an ein englisches Ale, nur ist es vollmundiger.

Das 405er Pale Ale ist mit 6 Gramm Hopfen pro Liter gestopft.

Das bedeutet, dass der Hopfen nach der Hauptgärung in das junge Bier gegeben wird. Dort gibt er im Gegensatz zum Kochen keine Bitterstoffe an das Bier ab, sondern vielmehr sein volles Aroma für Geruch und Geschmack. Dadurch ergeben sich sehr leckere tropisch fruchtige und würzige Eindrücke.

  • Alkohol …………. ………………. 5,6 %
  • IBU ……………………………….. 34
  • EBC ……………………………….. 13
  • Stammwürze…………………….. 13,4° Plato
  • Restextrakt ……………………….. 3,2° Plato
  • Bittereindruck …………………… mittel
  • Körper ……………………… fruchtig, malzig
  • Hopfen-Aroma … trop. Früchte, leicht grasig

Diese drei sind unsere Stammbiere. Dabei soll es aber nicht bleiben.

Denn genau das ist es, was unserer Meinung nach das Brauen ausmacht: Vielfalt, Experimentierfreudigkeit und ein neuer, unbekannter Geschmack.

Gebraut haben wir schon so einiges und wir sind gespannt, wo uns diese Reise noch hinführt.

Als nächstes planen wir unseren Sauparkrüpel, ein Brown Ale mit vollem Malzkörper, grasigen und harzigen Noten – also nach Wald schmeckend. Seid gespannt.

Was uns antreibt Bier zu brauen?

Die Vielfalt, die Wasser, Malz, Hopfen und Hefe einem Brauer bieten, ist beeindruckend. Innerhalb des Reinheitsgebots gibt es so viele Bierstile und Aromen – einfach unglaublich.

Zum Beispiel für den Sommer ein Saison, ein schönes knackiges IPA und unsere Klassiker Pils und Weizen. Ein Kürbisbier mit Gewürznoten und ein kräftiges Stout genießen wir dann eher in den kälteren Jahreszeiten.

Aber darüber hinaus gibt es viele weitere Kombinationen, die wir unbedingt noch ausprobieren wollen: Ein schönes Stout mit geröstetem Sesam und Meersalz, ein Brown Ale mit Chili oder ein Weizen mit Grapefruit.

Wie viele andere Menschen legen wir Wert auf Genuss, aber auch auf gesunde und natürliche Zutaten und Lebensmittel. Wir bestimmen die Zutaten für unser Bier. Wir nutzen keine künstlichen Zusatzstoffe, um unser Bier zu klären oder haltbar zu machen. Unser Bier lebt!

Der wesentliche Antrieb selbst zu brauen aber ist: Es macht einfach Spaß, ist gesellig und es gibt immer etwas Leckeres zu trinken.

Hier unser aller Erstes:

An dieser prominenten Stelle möchten wir gerne der Privatbrauerei Robens aus Eldagsen (http://german-craft-beer-factory.de/) für ihre Unterstützung danken. Ihr seid die Besten. Ohne eure Unterstützung und Motivation wäre all dies nie möglich geworden.

Wir  möchten auch den Verein Hobbybrauer Hannover e.V. (www.hobbybrauerhannover.de) erwähnen. Auch hier haben wir viel gelernt und gefachsimpelt – Prost Männer und neuerdings auch Frauen!

So viel zu uns.

Lass´ es dir schmecken und GÖNN DIR EIN 405ER!

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